Reaktion der Gäste auf die Hilfsaktion im Kinotheater Ukraine

Der Film vom Nachrichtendienst der Ukraine PolilogUa zeigt sehr schön, wie lebhaft und spannend war der Tag im Kino für die eingeladenen Kinder.

Man konnte kaum erwarten, bis man endlich die Räume vom Kinotheater betreten durfte. Fotos mit Hauptdarstellern, Cola und Popcorn im Kino, was für ein Paradies! Darüber werden die Kinder in der Schule ihren Freunden noch lange erzählen und die Eindrücke beim Nacherzählen immer wieder erleben, wie ich jetzt beim Anschauen dieses Filmes tue.

Im spannenden Film wird aus dem schüchternen Jungen ein echter Held. Da kriegt man Gänsehaut, so was kann doch jedem von uns passieren.

Der Hauptdarsteller erzählte: „ich habe immer geträumt im Film zu spielen. Dann haben wir eine Anzeige im Internet gefunden, dass man für den Film Kinder sucht. Ich bin zur Casting gefahren und gewonnen. Ich sage Euch ehrlich, die Träume werden wahr! Wichtig ist ihnen treu zu bleiben und daran arbeiten.“

Vielen Dank allen Organisatoren für dieses Fest! Die Kinder sind sehr zufrieden und glücklich.

Kind: „Mir hat alles gut gefallen. Aber als die Hauptdarstellen zum Filmende auf die Bühne kamen, konnte kaum jemand erwarten!“.

Die Aktion ist unbeschreiblich toll. Vielen Dank für diese Freude! – So die Reaktion der Gäste.

Pastukhova Natalya“ Der erste ukrainische Fantasy Film! Was für ein Ereignis!  Den muss man gesehen haben! Dieser Tag bleibt in der Erinnerung jedes Kindes noch sehr lange ein ein warmes und schönes Gefühl, das jedes Kind stärkt und bereichert.“

Wir planen bereits den nächsten Besuch eines Kinderheimes in Mariupol. So weit kommt kaum jemand, um den Kindern dort zu helfen. Jetzt bereiten wir das Fest für sie vor und bringen auch diesen Kindern Geschenke, viel Freude und Spaß!

Das Fest im Kino war ein großer Erfolg

Am 25 Februar haben wir den Film den Kindern gezeigt, die sich nie leisten können, ins Kino zu gehen. Das waren Kinder, die Waisen sind und in Heimen wohnen, krebskranke Kinder, deren Eltern das Ganze Geld für Medikamente ausgeben und Kinder, deren Eltern als Veteranen aus dem Krieg  in Donezk und Lugansk zurück gekommen sind oder dort gefallen sind.

Den Film Storozhewa Zastawa haben die armen kleinen Gäste im Zentrum der Stadt Kiev im besten Kinotheater Ukraine gesehen. Das Kinotheater Ukraine hat das Projekt „Wir schenken den Film“ unterstützt und haben uns die Räume für 6 Stunden frei gegeben. Dazu hat „Ukraine“ allen Kindern Cola und Popcorn gespendet.

Wir waren persönlich da und landeten in Kiew bereits am 23.02.2018. In großen Koffern haben wir Geschenke für 350 Kindern aus Deutschland gebracht. Es war wichtig, das jedes Kind ein schönes Geschenk bekommen, das ihm viel Freude macht und als eine schöne Erinnerung vom wunderbaren Fest für lange Zeit bleibt. Wir haben Schreibwaren und Kuscheltiere besorgt und glauben, das viele süße Stofftiere unseren kleinen Kindern, die besonders Liebe und Wärme benötigen, treue Freude und Begleiter für viele nächste Jahre werden.

Der 24 Februar war ein sehr langer Tag für uns. Am diesen Tag war ein großer Einkauf. Schokolade, Kekse, Säfte, andere Getränke, Bananen, Orangen, Windbeutel wollten wir reichlich anbieten.  Das sollte ein schönes Fest mit viel Freude sein.

Am späten Abend bis zur Mitternacht packten wir Geschenke. Für jedes Kind haben wir in glänzenden Tüten reichlich eingepackt: Schreibwaren, Ausmalhefte, bunte Stifte, Stofftiere und Schokolade.

Um 9:00 am 25 Februar ging es los. Wir trafen uns mit anderen Organisatoren aus Kiev, um 300 Luftballons abzuholen und sie zum Kinotheater zu transportieren. Das Fest sollte um 12:00 beginnen und wir hatten noch ein paar Stunden für die letzten Vorbereitungen. Viele Helfer waren da und das machte Spaß, für die Kinder so schön wie möglich alles einzurichten.

Um 12:00 durften Kinder rein. Den frisch gemachten aber bereits sehr berühmten ukrainischen Film zu sehen, konnten die Kinder kaum erwarten. So was konnten sie sich auch im Traum nicht vorstellen. Diese Kinder waren zum ersten Mal im schönen dem teuersten Kinotheater des Landes.

Und was für eine Begrüßung! Ihr Glück konnten sie kaum fassen. Jedes Kind hat sich jetzt wie Aschenputtel auf dem Ball gefühlt. Wir sind sehr wichtig, wenn man für uns so ein fest gemacht hat! Das alles ist extra für uns da. Wir sind besonders. Eine Stunde liefen die Kinder herum und haben reichlich von angebotenen Leckereien gespeist.

Gleichzeitig haben die Hauptdarsteller aus dem Film „Storozhewa Zastawa“ für Kindern auch Unterhaltung vorbereitet. Man konnte sie so nah wie nie erleben. Nette junge Leute, eigentlich auch noch Kinder, genau wo wie unsere Gäste. Sie haben viel erzählt, mitgelacht, Autogramm geschenkt und mit jedem Kind Foto machen gelassen. Über diesen Film redet das ganze Land. Das sollte der beste Film der ukrainischen Produktion unserer Zeit sein und ein Erfolg für das Land bedeuten. Da fühlt sich wirklich jeder heute wie ein Held!

Und jetzt fängt er an, der berühmte Film. Alle stürmen in den Kinosaal und starren ohne Pause dem Film zu. Die Zeit lief wie im Flüge, der Film war sehr spannend und man merkte gar nicht, daß die Eineinhalb Stunde so schnell vorbei waren.

Auf die Bühne kamen wieder die Hauptdarsteller und man durfte ihnen viele Fragen stellen. „Was war am Schwierigsten so im Film? Vielleicht küssen? “ – Hat der Moderator gefragt.  Alle Kinder im Saal lachten.

Olenka, die Hauptdarstellerin, antwortete: „Im Sommer die Stricksocken zu tragen…“ Wir mussten nur für eine Szene drei  Monate Reiten lernen.

Wie sind die beiden Kinder zu Prominenten geworden? Ganz einfach, Glück gehabt. Die beiden waren keine Schauspieler, die sind einfach zur Casting gegangen und für diesen Film ausgewählt worden. So einfach. Nein, nicht ganz. Etwas hatten die beiden Gemeinsames, was die anderen nicht hatten. Die beiden Kinder hatten einen großen Traum im einen Film zu spielen und die beiden waren diesem Traum treu! So muss jeder groß träumen und den Traum nicht ausgeben, sagten die berühmtesten Kinder Hauptdarsteller aus Kiew!

Ich hoffe sehr, jedes Kind hat diese Worte und die Botschaft empfangen und im Herzen geschlossen und wir haben mit unserer Aktion den Kindern gezeigt, dass das Leben viele Wunder für uns vorbereitet hat. Ich bin sicher, ab jetzt werden unsere kleinen Gäste mehr Mut haben zu träumen, groß zu träumen. Sie werden sich eher wagen, ihren eigenen Weg zum Traum zu gehen und diesem Traum treu bleiben, bei Schwierigkeiten ihn nicht aufzugeben.

Der Abschied war schwer. Aber auch spannend. In der Garderobe bekam jedes Kind ein Geschenk. Das war wieder ein sehr schönes Fest mit vielen Emotionen und Blicken der Dankbarkeit.

Wir persönlich und unser Unternehmen haben eine Ehrenurkunde erhalten. Viel mehr bedeuten uns aber sehr glückliche Gesichter der Kinder, die heute Kummer und Probleme einfach vergessen haben. Sie werden noch lange lachen und weiter ihren Freunden erzählen, was sie so alles erlebt haben. Sie waren heute echte Helden und wir hoffen, dieses Gefühl werden sie in ihren Herzen einprägen.

Jetzt wissen sie, wie man sich wie ein Held fühlt und sie haben dafür alles, um das Große in ihrer Zukunft zu erreichen. Die Hauptdarsteller hatten doch auch nur ihre Träume und etwas Glück! Ganz viel Glück wünschen wir unseren Kindern heute schon!

Wir schenken den Film und das Treffen mit den Helden!

Das wird viel mehr als nur der Film! Helden aus dem Film, die Kinder Schauspieler kommen auch zu uns.

Waisenkinder, Kinder aus den Familien, die aus Donezk und Lugansk geflüchtet haben, Kinder der Soldaten laden wir ins Kino ein und zeigen den Film „Storosheva Sastava“, das ist der erste ukrainische Fantasy-Film.

Die Hilfsaktion „Schenke den Film“ findet im Kino Ukraine.

Einmal war es uns klar, ein Feuer brennt in uns und wir können seine Wärme mit den kleinen Leuten teilen. Es gab so viele, die so denken und so konnte es möglich werden. Jetzt können diese Kinder qualitativen  und wertvollen ukrainischen Film sehen.

Im Film geht es um einen modernen Jungen, der während der Sonnenfinsternis in die Zeiten der Recken landet. Aus dem schüchternen Jungen Wiktor wird ein richtiger Held, der kämpfen lernt und alte  Siedlung von Feinden befreit. Er findet wahre Freunde, befreit sich von Unsicherheiten und wird zum echten Helden. Wir fanden die Geschichte sehr schön. Auch ukrainische Produktion wird auf die Kinder so authentisch wirken, dass jedes Kind in den Hauptdarstellern sich erkennen kann.

Hauptdarsteller des Filmes Daniel Kamenskij und Eva Koscheva kommen auch zum fest und werden den Kindern spannende Unterhaltung schenken. Sie sind die Helden aus dem Film! Und die eingeladenen Gäste werden heute sich auch stärker und sicherer fühlen, dieses Gefühl werden sie lange noch spüren und wir hoffen sehr, sie werden endlich sich auch wie echte Helden fühlen.

Das Hilfsprojekt „Schenke den Film“ entstand dank: Filmproduktion Film.UA, Autorenwerkstatt „Grez“, „Kinder Ukraine“. Sponsor des Projekt: Luxpar GmbH, Natalya Pastukhova

 

Wir schenken den Film den 300 Waisenkindern

Alle Kinder, die unsere Gäste im Kino sind und Fest kommen, erhalten Geschenke aus DEUTSCHLAND! Das freut uns so sehr! Das war unser Wunsch! 
Die Geschenke sind da: Schreibwaren, Kuscheltiere, Haarschmuck und Spielzeug. Danke an Alle, die uns unterstützen wollten.

25 Februar 2018 Kinotheater „Ukraine“  Kiev Gorodezkogo str. 5

Dauer: 4 Stunden

Organisation: Filmproduktion «Film.UA», Werkstatt der Autoren „Grez“, Europeisches Hilfeprojekt Projekt „Ukraine. Kinder.“, Fond „Ankora“

Sponsoren der Aktion: Luxpar GmbH, Partnervermittlung Ukraine, Natalya Pastukhova und Rolf Flöder

Wir haben genug Wärme in unseren Herzen, um es zu teilen. Wenn wir unsere Wäre verbinden, reicht es um die Herzen der Ärmsten zu erwärmen. Das können wir. Wir unterstützen kleine Waisenkinder, die kaum Wärme spüren aber dringend es brauchen. Ins Große Kino sind bis 300 Waisenkinder eingeladen.

Und da sind Einladungen für unsere Glückspilze!

Einladung

Sehr geehrte …

Wir laden Sie im Rahmen der Hilfsaktion zum Film „Storozhevaya Zastava“

Datum: 25 Februar 2018

Kiniotheater „Ukraine“ Kiev Gorodezkogo str. 5

 

Reihe ______  Platz _____


Weiter zur Hilfsaktion http://kinder-ukraine.luxpar.de/2018/02/hilferuf-waisenkinder-aus-der-ukraine-wir-helfen-anders/

Hilferuf. Waisenkinder aus der Ukraine. Wir helfen anders!

Und es ist wieder so weit. Die nächste gute Aktion ist bereits geplant und die Vorbereitungen sind vorgeschritten. Wir schenken Freude, Spaß, Lachen, Glück und noch viel mehr!

Am 25 Februar 2018 schenken wir wieder ganz viele Geschenke, Spaß und Freude.

Wir feiern in Kiev mit Waisenkindern und machen sie am diesen Tag zu kleinen Prinzessinnen und Prinzen. Die letzten Hilfsaktionen , die wir in Kiew veranstaltet haben, haben uns gezeigt, wie wichtig war es, den Kindern, die keine Eltern haben und kaum Liebe und Wärme empfangen, Traum und Hoffnung zu schenken, damit sie selbstbewusst wachsen und Träume nicht aufgeben. Wir wollen Kinder in der Ukraine stark machen und sie dabei unterstützen, in diesem Leben schöne Momente zu erkennen, zu erleben und sie in Erinnerungen zu behalten.

Unsere eigene Kinder erzählen von ihrem Leben: Zu den allerschönsten Sachen die sie erleben gehören nicht gute Kleidung und gesunde Ernährung, sondern Erlebnisse, die sie glücklich gemacht haben. Das sind: Kinobesuche, Party, Mitmachmusseen, aber auch Begegnung mit Stars, ein Erlebnis im Urlaub. Das macht Kinder glücklich, gibt ihnen Mut und positive Energie für weitere Entwicklung der Persönlichkeit. Diese Erinnerungen begleiten unsere Kinder täglich und machen sie zu Helden. Kinder erzählen darüber noch sehr lange Zeit, was sie alles erleben dürften.

Diese Erkenntnisse haben sich bestätigt, als wir das große Fest für die Waisenkinder in Kiev und Kinder Flüchtlinge aus Donezk  im Jahr 2014 gemacht haben, wo große Stars wie Zlata (bekannt von Eurovision) für sie gesungen und mit ihnen gespielt haben. Selbstverständlich haben Kinder auch Geschenke bekommen. Die Eindrücke, die sie mitgenommen haben, haben noch sehr viele Monate ihre Erinnerungen mit Wärme und Licht gefüllt.

Am 25 Februar machen wir unsere Hilfsaktion weiter. Kinder aus Waisenhäuser, die ihre Eltern und manche auch ihre Heimat verloren haben, sind unsere Gäste. Viele Kinder, die aus den Gebieten Donezk und Lugansk evakuiert worden sind haben ihr neues Heim in Kinderheimen in Kiewer Gebiet gefunden. Diese Kinder brauchen vieles. Sie brauchen gutes Essen, sie brauchen bessere Einrichtungen in Zimmern und Kleidung mit Schuhen brauchen sie auch. Aber auch viel mehr Lachen und glückliche strahlende Augen brauchen sie auch. Mit viel mehr Hoffnung und Zuversicht in die Zukunft wollen sie schauen. Wer kann ihnen dabei helfen? Sozialarbeiter, die selbst hilflos in die Zukunft ab und zu schauen, geben ihr Bestes. Sie können ihnen aber nicht die Liebe der Mutter ersetzen. Genau hier wollen wir diese Kinder unterstützen.

Wir gehen mit ihnen ins KINO! Wir laden Kinder aus Waisenhäusern ins GROSSE KINO! Wir haben uns entschieden, Kinder zum ersten Kinderfilm ukrainischer Produktion einzuladen. «Storozhova zastava“ heißt der Film, der sehr gelungen ist und als erster Kinderfilm so einer hohen Qualität im 2017 von UAFilm Production fertiggestellt worden.

Das ist schon ein sehr großes Glück, so einen Film im Kino zu erleben. Unsere lieben kleinen Gäste erleben Premiere im großen Kinotheater Ukraine mit 400 Plätzen. Wir laden Kinder Schauspieler aus dem Film ein, die in Kostümen vor dem Film und nach dem Film mit Waisenkindern spielen und über Tricks und Ablauf des Filmes erzählen. Unsere Kinder werden am diesen Tag selbst zu Helden und die Schauspieler werden ihre Freunde.

Selbstverständlich gibt es Cola und Popkorn. Und jedes Kind bekommt Geschenke, die es mitnehmen kann. Wir wollen auch viele Spiele anbieten und etwas Leckeres dabei auch. Wir haben bereits vieles geplant und werden vieles vor Ort besorgen.

Wir wollen aber auch für jedes Kind eine Kleinigkeit aus Deutschland mitnehmen. Das Letzte Mal haben wir für jedes Kind ein kleines Geschenk aus Deutschland gebracht und Kinder haben gefragt: „Ist das wirklich aus Deutschland?“. Diese Worte bedeuten sehr viel. Zu Deutschland haben Ukrainer sehr positives Verhältnis und viel Respekt. Und wie glücklich und geehrt fühlt sich so ein Waisenkind, wenn es erkennt – sie sind zu mir gekommen. Extra! Träume werden wahr. Wie wunderschön kann das Leben doch sein.

Das ist so wichtig für diese kleinen Leute zu verstehen, wie wertvoll sie sind. Eine Kleinigkeit aus so weitem Land wie Deutschland bedeutet für sie viel: wie ein Sonnenstrahl, der ihr Gesicht wärmt. Der berührt nur die Hand, erfüllt aber die ganze Seele mit Licht. Etwas Kleines in der Hand zu haben, was unglaublich große Bedeutung hat. Hier haben wir an kleine Kuscheltiere gedacht. Vielleicht kann uns jemand dabei helfen.

Das waren die Zeilen für heute. Wir werden uns sehr freuen, wenn Sie Interesse haben und unser Projekt „Kinder. Ukraine. “ unterstützen. Gerne können Sie am 25.02 mit uns in Kino gehen und selbst mit uns und Kindern ganz viele schöne, positive und unvergessliche Momente erleben.

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Waisenkinder aus Mariupol sehen kaum Freude. Auch einige andere Waisenhäuser ist es schwierig einzuladen, weil sie etwas weit von Kiev entfernt sind. Es ist aber möglich, ihnen das Fest ins Waisenhaus zu bringen. Dafür benötigen wir mehr Hilfe. Vielleicht möchten Sie dabei sein?

Wir informieren Sie weiter. Gerne können sie uns anrufen.

Natalya Pastukhova

Fon. : 0177 798 7991

Wenn Sie unsere Projekte mit Geldspenden unterstützen wollen, steht Ihnen dafür das nachgenannte Konto zur Verfügung. Wir weisen aber hier ausdrücklich darauf hin, daß wir keine gemeinnützige Organisation sind, die von den Finanzbehörden anerkannte Spendenquittungen ausstellen können.

Bank: Sparda-Bank West eG

Kto.-Inhaber: Rolf Flöder

IBAN: DE08 3606 0591 0000 2469 00

BIC: GENODED1SPE

Verwendungszweck: Projekt Kinder-Ukraine

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Wunderbare Leute aus Kiev arbeiten bereits jetzt am Projekt. Die grösste ukrainische Filmproduktion UAFilm ermöglicht uns so ein unvergessliches Ereignis für die Ärmsten aus der Ukraine. Vielen Dank, dass wir dabei sein dürfen.

Zlata singt für Kinder aus Kriegsgebieten der Ostukraine

Der unvergessliche Tag in Kiew. 3.10.2014.

Kinder, die vom Krieg flüchten müssen, die ihr Zuhause und einige sogar Eltern verloren haben. Kinder, die Unterkunft in Kiew gefunden haben brauchen noch sehr lange, um sich wieder wohl und sicher zu fühlen.

Luxpar GmbH aus Essen Partnervermittlung Ukraine, die seriöse Frauen auf der Partnersuche unterstützt, bereitet Kindern aus Kriegsgebieten im Rahmen des Projekts „Kinder. Ukraine. “ ein großes unvergessliches Fest!

Heute vergessen die Kinder ihre Tränen und werden richtig glücklich. Heute sind sie unsere Gäste und stehen im Mittelpunkt des großen Festes! Wir haben die Waisenkinder aus Ostukraine, die schreckliche Tage erlebt haben und heute hoffnungslos  in ihre Zukunft blicken, hier gesammelt um ihnen zu zeigen, sie sind uns sehr wichtig, sie sind nicht alleine und zusammen schaffen wir alles!

Am diesen Tag wollten wir den Kindern eine besonders schöne Überraschung vorbereiten.

Junge Unternehmer haben Projekt von Luxpar GmbH und Partnervermittlung Ukraine unterstützt und heute mit Kindern gebastelt, gemalt und Eis hergestellt. Ihre Arbeit haben sie gerne unentgeltlich gemacht. Verbrauchsmaterial hat Luxpar GmbH gespendet.

Zum Abschluss des Festes wollten wir den Kindern ukrainische Star- Sängerin Zlata Ognevich. 2013 hat sie die Ukraine beim Eurovision Song Contest in Malmö vertreten – und das mit großem Erfolg. Mit „Gravity“ erobert die Sängerin einen stolzen dritten Platz. Die junge Sängerin ist ein Vorbild für jedes Mädchen in der Ukraine. Es ist möglich Gewinnerin zu sein, egal wo du geboren bist! Man muss nur richtig glauben, dass man Erfolg haben kann.

 

Zlata ist eine sehr positive Figur in der Ukraine und bei Jugendlichen sehr beliebt. Die jungen Menschen können nur davon träumen, zu ihrem Konzert zu kommen. Aber wer kann sich schon eine Eintrittskarte leisten? Kinder, die aus dem Krieg in Ostukraine flüchten mussten? Das ist ein Märchen, ein Traum, mal diese Frau zu begegnen. Zlata sieht auch so aus, wie eine gute Fee aus einem  Märchen. Die Begegnung mit Zlata, die Nähe mit ihr, Tanzen und Singen mit ihr – das wollte Luxpar den Kindern schenken. Dank der Kooperation mit der Euromedia UA kam Zlata zu unserem Fest und hat unseren Gästen die wunderbaren und unvergesslichen Momente geschenkt.

Wer das hier erleben durfte, der bekam Gänsehaut. Die wunderbare Energie und das Gute, die diesen Raum überfüllten, haben jede Seele erreicht. Jeder Mensch hier ist glücklicher und reicher geworden. Kinder konnten kaum glauben, dass Zlata so nah ist und nur zu ihnen gekommen ist, um mit ihnen zu sein.

In diesem Moment waren wir sicher, das war eine sehr gute Entscheidung Zlata einzuladen! Danke, Zlata fürs Mitkommen!

Olena 11, kommt aus Donezk, weiß nicht, wo ihre Eltern zur Zeit sind. Sie ist mit ihrer Tante gekommen. Sie erzählt: die letzten Tag habe ich nur geweint. Heute – ich kann nicht glauben, der Traum meines Lebens ist erfüllt. Ich liebe Zlata so sehr und sie hat mich berührt, sie hat zu mir gelächelt. Ich habe immer noch Gänsehaut. Ich will auch Sängerin werden, so wie sie! Schön und klug. Ich werde gut lernen und täglich singen. Danke sehr.

Ja, so war es auch gedacht! Die Träume Kinder dürfen nicht durch Kriege zerstört werden! Kinder haben Recht auf ihre Kindheit. Wir haben uns richtigen Weg ausgesucht, sie dabei zu unterstützen und nie Hoffnung aufzugeben!

Leider müssen wir uns verabschieden. Wir haben die Kinder gefragt, wovon träumen sie noch? Dann sagte ein Kind: wir möchten gerne Käse und Brot mitnehmen, damit wir das im Sanatorium, wo wir jetzt wohnen, essen können. Wir haben den Kindern reichlich Brot und Käse gekauft und selbst waren wieder etwas trauriger: wir haben sehr viel zu tun!

Wenn jemand von Ihnen uns unterstützen will und eine eigene Idee hat, im Rahmen unseres Projekten „Kinder. Ukraine.“ Aktiv zu werden – freuen wir uns sehr auf jede Unterstützung!

Kinder aus Donezk erleben einen unvergesslichen Tag

3.10.2014

Der bewaffnete andauernde Konflikt in der Ukraine, der Krieg, ist im Februar 2014 begonnen. Eskalationen in den ostukrainischen Gebieten Donezk und Luhanst sind jetzt weltbekannt. Mehr als eine Million Menschen flohen aus der Ostukraine, viele Kinder und Jugendliche sind betroffen.

Menschen sind aus Donezk aus Angst vor Militäroffensive geflüchtet. Sie hatten Angst um ihr Leben. Viele konnten ihre Kinder mitnehmen, viele nahmen Kinder mit, die ihnen gar nicht gehören und nur so auf der Straße saßen. Viele Kinder blieben ohne Eltern und ohne jegliche Unterstützung und Hoffnung auf die Rettung. Sie suchen Schutz in der ukrainischen Hauptstadt Kiew.

Viele Freiwillige „Wolontjore“ genannt, haben den Kinder geholfen, den Weg nach Kiew zu schaffen und in die Sicherheit zu kommen, wo sie wieder spielen, tanzen und lesen können. Sie vergasen die Tage nicht, die sie erlebt haben, konnten aber jedoch endlich in Ruhe einschlafen. Viele von diesen Kindern werden noch lange keine Ruhe finden und langfristige Unterstützung von Psychologen gut gebrauchen.

Am 12. Oktober 2014 hat es uns gelungen viel Freude diesen Kindern, die ihr Zuhause und ihre Eltern verloren haben, viel Freude und Glück zu schenken. Wir haben ihre Augen gesehen, die von Tränen des Glücks überfüllt waren. Wir haben den Kindern das Gefühl gegeben, sie sind in dieser Welt nicht alleine und die Welt ist nicht so grausam, wie sie die in letzter Zeit erlebt haben. Diese Gefühle werden wir das ganze Leben mittragen und wollen die Kinder weiter unterstützen.

http://kinder-ukraine.luxpar.de/2015/02/sonnenschein-im-sanatorium-12-oktober-2014/

Wir haben uns mit Wolontjoren in Verbindung gesetzt und ein gemeinsames Team gebildet. Wir wollten die Kinder unterstützen, die es besonders schwer haben und an bestimmten Orten, wie Ferienlager oder alte Sanatorien untergebracht sind. Denen die Sachen fehlen, die man täglich braucht: Schuhe, Kleidung, Zahnbürsten und Bücher. Aber besonders nötig haben sie das, was sie wieder freuen kann und zum Lachen bringt. Hier wollten wir investieren.

Das große Fest, das wir am 12. Oktober 2014 für die Kinder aus Donezk vorbereitet haben, war ein großer Erfolg und wir machten uns Gedanke, was wir noch besser machen können.

Das nächste Fest in Kiev, für Kinder, die aus Ostukraine Donezk und Luhansk fliehen mussten, fand am 3.10.2014 statt.

Wir haben am Projekt Monate gearbeitet. Unsere Freunde aus der Ukraine übernahmen organisatorische Arbeit und leisteten das Unmögliche. Ihnen lag das Schicksal der betroffenen Kinder auch am Herzen.

Für die Veranstaltung, zu der über 200 Kinder eingeladen waren, mieten schöne wir Räume. Die Vorbereitungen begannen wir sehr früh. Livemusik, bekannte ukrainische Sänger, viele Mitmachaktionen mit Eis, Ebru und Basteln sollten den Kindern das Gefühl schenken, dass sie in ein Märchen gelandet sind und hier sind sie die wichtigsten Figuren und alles ist nur für die kleinen Leute gemacht. In diesem Märchen gibt es nur bunte Farben, Spaß, Freude und viel Lachen.

Luxpar GmbH und Partnervermittlung Ukraine waren heute die Gansgeber. Darauf waren wir sehr stolz uns sehr dankbar allen für die tolle Unterstützung.

Wir haben überlegt, wie wir die Kinder aus der Ukraine unterstützen können, ihnen Mut machen, damit sie selbstbewusst aufwachsen und wissen, sie sind nicht alleine!

Ukrainische Medien berichteten, dass solche Feste mehr als nötig in jetziger Zeit sind und sind sehr erfreut, dass solche Hilfe und Unterstützung aus Deutschland in die Ukraine kommt. TV – das Erste ukrainische Kanal.

Eindeutig war Zlata, die beim Eurovision Song Contest 2013 in Malmö den zweiten Platz gewann, war der musikalische Höhepunkt des Festes. Die wunderschöne und berühmte Sängerin kommt zu unserem Fest und singt für unsere Gäste, sie tanzt mit ihnen und ist ihnen so nah, wie noch nie im Leben. Was ist das für ein Gefühl? Die Kinder sagen: das ist unbeschreiblich schön. Das werden wir nie vergessen. Danke , liebe Zlata für Deinen Auftritt heute! Das war so wichtig.

Luxpar GmbH bedankt sich für tolle Zusammenarbeit an: Euromedia, Gromadska Initiativa, Anastasia Jablonska, Iryna Fartukh, Julia Michalska, Oksana Keryk, Andreay Babkin und Marina Ansiforova.

Dieser Tag hat uns gezeigt, wie man mit kleinen Dingen viel bewegen kann. Diese Kinder waren heute Kleine Prinzessinnen und kleine Prinzen. Sie haben gesungen, getanzt, gebastelt, Eis hergestellt und gegessen, Geschenke bekommen und waren überwältig, dass sie heute Gäste aus Deutschland haben. Auf einmal war ihr zu Hause riesig und sie merkten, sogar in Deutschland kennt man sie, liebt sie und kümmert sich um sie.

Am Ende haben wir die Kinder gefragt, was sie sich sonst noch wünschen würden? Sie sagten: wir wollen Käse und Brot mit nach Sanatorium nehmen, wo wir zur Zeit wohnen. Wir haben diesen Wunsch erfüllt und uns war es klar: es gibt noch viel zu tun!

Alle, die sich inspiriert füllen, können gerne mitmachen. Jeder Zeit gibt es Kinder in der Ukraine, die auf jede Hilfe warten.


Die Freude und Glück hatten kein Ende.

Die Hilfsaktion am 3. Oktober 2014 hat uns gezeigt, wie wichtig ist unser Projekt und wir uns weiter damit beschäftigen müssen. Kinder Flüchtlinge aus Donezk und Lugansk, die die letzten Monate in Angst und Hilfslosigkeit leben mussten, waren heute unsere Prinzessinnen und Prinzen. Es gibt doch Wunder im Leben, sagten die Kinder.

„Mein Sohn und ich kamen aus Donezk nach Kiev vor einer Woche. Wir haben große Schreck und Horror erlebt., – erzählt Anna, die aus Ostukraine nach Westukraine flüchten musste. Endlich hat es geklappt, die Kriegsgebiete zu verlassen. Und was erleben wir hier, in Kiev? Alles ist wunderbar, das Leben verläuft ruhig, als on nichts passiert. Die schrecklichen Bilder sehen wir aber weiter, in unseren Gedanken und Träumen in der Nacht. Dank den Organisatoren des Festes heute, konnte mein Kind wieder einfach das Kind sein. “

Kinderchor „Gib, Gott“, Sängerin Lesja Gorovaja und Zlata Ognewitsch (bekannt durch Eurovision 2013) haben für Kinder den Tag noch schöner gemacht.

Organisatoren: Euromedia, UDeutsch-ukrainisches Hilfsprojekt „Ukraine. Kinder.“, Anastasia Jablonska, Natalya Pastukhova, Rolf Flöder.

Ukrainische Medien schreiben dazu: http://vips-star.ru/13373-deti-iz-zony-ato-vmeste-s-zlatoy-ognevich-sozdali-art-kvartal.html

Ukraine mit den Augen der Kinder

In  der Ukraine dauert der Krieg zwischen prorussischen Separatisten und der ukrainischen Armee seit dem Frühjahr 2014 an. Die Separatisten kontrollieren seither die Gebiete Donezk und Luhansk. Nach offiziellen Angaben wurden bisher fast 8000 Menschen getötet. Die Separatisten kontrollieren seither die Gebiete Donezk und Luhansk.

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Der Konflikt im Land trifft nicht nur die Erwachsenen. Ganz besonders leiden die Kinder darunter. Hunderttausende Kinder sind ohne ein festes Zuhause geblieben. Innerhalb kurzer Zeit haben sie alles verloren: ihre Häuser und Wohnungen, ihre Schulen und Kindergarten. Viele Kinder haben den Tod von Angehörigen und Freunden miterlebt.

Eine Großzahl der Kinder, die vor dem Krieg in der Ostukraine geflohen sind, leben jetzt in der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Hier können sie endlich wieder lachen, Bücher lesen, spielen, tanzen, singen und malen. Sie treiben Sport und machen Ausflüge. Es wirkt teils so, als hätten sie den Schrecken der Gewalt und der Zerstörung hinter sich gelassen.

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Aber das scheint nur so. Alle wünschen sich über alles Frieden im Land. Sie wollen weiter in ihrem Land, in der Ukraine, leben und hier glücklich sein.

In unserem Film wollen wir Ihnen die Kinder und Ihre Gefühle näher bringen. Wir wollen die Kinder ermutigen mit dem Wissen, daß sie nicht alleine sind, und sie beim Aufbau ihrer Zukunft unterstützen.

Texte aus dem Film:

Kinder singen: „Jungs und Mädchen, wo sind wir geboren? – In der Ukraine!

Jungs und Mädchen, wo braucht man uns? – In der Ukraine!“

Mein Land ist einzigartig, wunderschön und frei.

Ich will nicht in andere Länder umziehen, ich möchte in der Ukraine bleiben!

Ich will, dass wir in unserem Land in Frieden leben.

Wenn ich Russisch spreche, heißt das nicht, dass ich in Russland leben soll. Ich war dort auch noch nie.

Die Ukraine ist ein freier und unabhängiger Staat, wo ehrliche, liebevolle und intelligente Menschen leben.

Ich liebe mein Land und seine fleißigen und hilfsbereiten Menschen. Ich bin sehr froh, dass ich hier lebe.

Wenn ich groß bin, will ich Fotografin werden. Aber meine Verwandten sagen, dass wir in der Zukunft keine Fotoapparate mehr haben werden. Das macht mich traurig.

Die Freiheit bedeutet für mich, man entscheidet selbst, was man will und was nicht.

Das Leben ist die Erfahrung.

Vertrauen bedeutet für mich, wenn man einem Menschen etwas anvertrauen kann, und der das immer in seinem inneren Koffer tragen wird.

Das Wichtigste ist für mich, dass wir alle in Frieden leben und mit niemandem Kriege führen.

Ich liebe mein Land, weil ich hier sehr viel auch über andere Länder höre und lerne. Ich lerne in der Ukraine nicht nur Ukrainisch und Russisch.

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Mutter Lubov aus Kiev

Wir haben uns mit Lubov Lavrenenko in Kiev getroffen. Sie ist eine natürliche und liebevolle Frau mit kurz geschnittenem Haar. Ihrem Namen wird sie allemal gerecht, wie wir erfahren haben. Ins Deutsche übersetzt bedeutet Lubov Liebe. Für ihre ausführlichen Erzählungen sind wir ihr sehr dankbar. Die teils sehr persönlichen Geschichten, die sie uns anvertraut hat, möchten wir auszugsweise und gekürzt gerne weitergeben.

Frauen wie Lubov, nennen sich „Wolntjor“. Das bedeutet sie arbeiten freiwillig und ohne Bezahlung, um in Not geratenen Menschen zu helfen.

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Als es im November 2013 zu den blutigen Zusammenstößen auf dem Maidan in Kiev kam, war sie mit anderen Freunden in der Mitte des Geschehens, leistete den verletzten Menschen erste Hilfe oder brachte sie zu den Krankenhäusern.

Später organisierte sie humanitäre Hilfe für die Soldaten in der Ostukraine, darunter regelmäßige Versorgungstransporte.

Sie hilft jetzt besonders den Kindern aus den Ostgebieten, die schwerste Zeiten erleben mussten. Sie erledigt administrative Vorgaben und sucht immer wieder unbürokratische Wege, um die Kinder in Sicherheit zu bringen.

Durch Lubovs persönliche Kontakte, und auf verschlungenen Pfaden, findet sie die Kinder, die kaum auf Hilfe hoffen können, denen es an jeglicher Unterstützung fehlt. Kinder, bei denen der Verbleib der Eltern ungeklärt ist, die sich in Kellern verstecken und aus Angst vor den Raketen und Granaten ihre Verstecke nicht verlassen, Kinder ohne Essen und Trinken, warme Kleidung und Schuhwerk.

Für diese Kinder sucht und findet sie Ferienlager und Erholungsheime, die Kapazität haben. Und wo wenig Platz ist, rückt man näher zusammen. Kinder werden in Krankenhäusern nicht nur medizinisch sondern auch psychologisch betreut.

Lubov ist für die Kinder da, und sie nennt die evakuierten Kinder „Meine Kinder“.

Lubovs Einsatz für die Kinder hat uns sehr beeindruckt. Wir haben den Entschluss gefasst auch ihre Kinder zu unterstützen. Die Kinder brauchen nicht nur Kleidung, Schuhe, Lebensmittel und Spielsachen. Die Kinder brauchen auch Hilfe bei der Bildung ihrer neuen Werte.

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Eine Großzahl der von Lubov geretteten Kinder haben wir zu einem großen Aktionstag eingeladen. Die Veranstaltung fand am 3.10.2014 in Kiev statt.

Das war ein großes Fest mit zahlreichen Attraktionen und unter Beteiligung verschiedener prominenter Künstler, die alle auf ihre Gagen verzichtet haben.

Mit Bussen wurden die Kinder abgeholt und sie waren unsere geehrten Gäste.

Alle hatten viel Freude und Spaß an diesem Tag.

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In ihr neues Zuhause nahmen sie Geschenke, Süßigkeiten und die Erinnerung an diesen Tag mit, und hoffentlich auch neuen Glauben, dass alles wieder gut wird.

Besonders wichtig war es für die Kinder zu wissen, daß auch die Menschen im Westen sich für die Zukunft der ukrainischen Kinder interessieren und sie den Wunsch nach demokratischen Verhältnissen im Land und der Wahrung der Menschenrechte unterstützen.

Viele Kinder verstehen schon ganz gut, worum es geht. Und gerade sie sind die Zukunft des Landes.

Danke Mutter Lubov!

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Interview mit Lubov Lavrenenko – geführt von Natalya Pastukhova

 Während der Zusammenstöße auf dem Maidan haben wir uns um die Verletzten gekümmert.

Wir holten die Kinder aus den Kampfgebieten im Osten ab und brachten sie in Sicherheit.

In Slawjansk mussten wir besonders vom Krieg betroffene Kinder auswählen.

Wir haben die ärmsten Kinder gesucht, die hier kaum Überlebenschancen haben.

Kinder lebten verstört in Kellern versteckt und waren kaum ansprechbar.

Der Fond unterstützte uns beim Transfer. Die ersten 40 Kinder kamen am 4.08.2014 an.

Kinder im Alter von 7 bis 16 mit schwer angegriffener Psyche kamen zu uns.

Sehr aggressiv, verängstigt, unfreundlich und misstrauisch waren die Kinder.

Aus Lugansk und Donezk kamen Waisen, Halbwaisen und Kinder aus armen und kinderreichen Familien.

Manche Kinder waren barfuß, hatten leichte Hemdchen an, und in einem kleinen Beutel ein paar persönliche Sachen.

In zwei Tagen haben wir das Nötigste an Kleidung für die Kinder gefunden.

Schauen Sie die positive Entwicklung der Kinder.

Das erste Bild eines 13-jährigen Mädchens

Nach einer Woche bei uns malt Janna das zweite Bild.

Nach zwei Wochen das dritte Bild.

Fast wie ein Gefängnis … dann die Sonne … und dann „Ich liebe die Ukraine“.

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Und jetzt malt Janna Bilder für ukrainische Soldaten „Kommt lebend zurück“.

Humanitäre Hilfe: Ein LKW bringt Brot.

Vielen Dank Euch für die Hilfe für unsere Kinder!

Lubov

Verzweifelt und hoffnungslos. Neuer Anfang?

Das Sanatorium Dsherrelo liegt rd. 25 km von der Hauptstadt Kiev entfernt in einem kleinen Waldgebiet. Normalerweise trifft man dort nur Menschen mit gesundheitlichen Problemen an, die zur Linderung ihrer Beschwerden u.a. physiotherapeutische Behandlungen bekommen.

Jetzt ist das Sanatorium überfüllt, mit Familien und Waisenkindern, die das Glück hatten rechtzeitig aus den Kampfgebieten der Ostukraine zu entkommen, und die jetzt im Sanatorium erst einmal ein neues Zuhause gefunden haben.

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Dieses Sanatorium war auch eine der Stationen während einer Reise meines Ehemanns, Rolf Flöder, und mir nach Kiev. Wir hörten die Erzählungen der Menschen und die Berichte ihrer Betreuer. Lebensgeschichten und Schicksale drehten sich hauptsächlich um die Kriegsmonate, Vertreibung, Flucht und den unsicheren Blick in die nahe Zukunft.

Für den Tag im Sanatorium hatten wir zur Ablenkung der Familien und Kinder Festlichkeiten und ein Unterhaltungsprogramm vorbereitet. Spielaktivitäten und Musikdarbietungen nahmen die Kinder nach und nach mit großer Begeisterung an. Kleine Geschenke, Bücher und dazu natürlich jede Menge Süßigkeiten, ließen ihre Herzen höherschlagen.

Spiele zum Beginn wechselten sich mit Musik und Tanzvorführungen ab. Angereiste Künstler und Darbietungen einzelner Kinder aus dem Sanatorium waren zu sehen und zu hören.

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Die Kinder waren ziemlich zurückhaltend, wirkten wie auf ihre Stühle angeklebt, und schauten mit ängstlich dreinblickenden Augen in Richtung der kleinen Bühne des Gemeinschaftsraumes, ein kleiner, zweckmäßig, aber gemütlich geschmückter Saal.

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Zuerst konnte oder wollte sich keiner rühren. Es schien als fragten die Kinder: „Ja, was machen die denn hier? Sind aus Deutschland gekommen, um uns zu bespaßen? Soviel Mühe für uns?“ – Ja, einfach so!

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Dann lösten sie sich von ihren Gedanken und wurden doch neugierig.  Spiele … Musik … Überraschungen. Die innere Stimme sagte dann doch, „Mach mit! Das macht Spaß!“

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Und viele machen schon begeistert mit. Sie beginnen zu lachen und vergessen, was für sie noch vor einer Woche Lebensalltag war.

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Schon sind die Kinder im Spiel, bilden Gruppen, nehmen Bühne und Vorraum der Bühne in Beschlag und spielen zusammen, auch mit all den Helfern.

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Und der Onkel Rolf aus Deutschland! Er ist ja der schlechteste im Team, oh je, da müssen ihm die Kinder aber helfen. Der Onkel Rolf aus Deutschland – versteht so schlecht  ukrainisch, daß er die Aufgabe falsch ausführen will. Wir wollen doch gewinnen, die Knoten müssen doch richtig gebunden werden. Alle lachen sich krank. Der Onkel ist aber so ein Netter, da wollen auch alle helfen.

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Gerade seine Hilfslosigkeit macht die Kinder stark und sie sehen, sie können vieles schaffen. Es wird lustiger und lustiger! Die Kinder mögen uns langsam.

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Dann schauen sie, welche Süßigkeiten wir auf dem Tisch vorbereitet haben … sie trauen sich das zu probieren, bis sie ohne zu fragen losrennen und sich neue Sachen aus den Kartons rausgeben lassen.

Die Kinder fühlen sich sehr wohl und sind glücklich. Sie bekommen Geschenke und können kaum glauben, dass vieles davon direkt aus Deutschland gekommen ist.

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Herr Rohrer hat den Kindern Schreibwaren gespendet, die wir im Gepäck aus Deutschland mitgebracht haben. Vielen Dank, Herr Rohrer. Direkt aus Deutschland, und jetzt ist das in meiner Hand und gehört mir!!!! Die Kinder konnten es kaum glauben. Oder doch?

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Ich bin den Anderen wichtig. Das ist ein sehr schönes Gefühl!

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Es waren auch viele Erwachsene im Saal, die saßen still da und beobachteten alles. Als das Fest zu Ende war, bedankten sie sich mit Tränen in den Augen und erzählten ihre persönlichen Geschichten.

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Tamara (65) konnte mit dem Bus flüchten und hat 6 Kinder mitgenommen. Zwei eigene Kinder und vier weitere, von der Straße aufgelesen. Die hatten sich in einem zerstörten Haus versteckt. Über den Verbleib ihrer Eltern wussten sie nichts.

Tamara erzählte weiter, sie konnte nichts mitnehmen und hatte selbst nur ihre Gummisandalen an, als hier ankam. Sie hat kein Geld und kann das Gelände des Sanatoriums nicht verlassen, weil es bereits kalt ist. Die Kinder haben keine Kleidung, aber sie leben und freuen sich, dass sie heute so eine schöne Veranstaltung erleben durften.

Wir haben Tamara Geld gegeben, damit sie den Kindern fürs Erste die Schuhe und Kleidung kaufen kann.

Die ukrainische Grivna hat inzwischen stark an Wert verloren und schon mit einem Betrag von nur 30 Euro kann sich eine Familie das Nötigste im Land kaufen.

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Irina (23) ist hochschwanger. Sie konnte im letzten Augenblick flüchten. Sie weiß nicht wie es weitergehen soll.

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Olga (27), alleinstehend, konnte mit ihrem vierjährigen Sohn Sascha flüchten. Sie erzählte uns, dass ihr Bruder auf der anderen Seite der Grenze in Russland lebt. Er ist Soldat und weiß nicht, ob auch er zum Einsatz in die Ukraine geschickt wird.

Mit so einem schweren Herzen muss sie leben. Sie ist aber eine sehr positiv eingestellte Frau, und war sehr begeistert davon, was wir ihrem Sohn heute geschenkt haben. Sie hat ihr Haus und ihre Arbeit als Juristin verloren, sie ist aber sehr froh, daß sie lebt und daß ihr Kind jetzt in Sicherheit ist.

Dann ging es in den Speisesaal zum Mittagessen. Es war schön, zusammen mit all den Menschen in einem Raum zu sein und mit ihnen das Brot zu teilen. Die Stille beim Essen

verstärkte noch die traurigen Blicke.

Man spürt die erdrückende Hilflosigkeit. Lösungen – Neuanfang. Aber wie?

Zum Mittagessen haben alle Borschtsch bekommen. Das ist eine berühmte, traditionelle  Suppe aus roter Bete und Kartoffeln –  eigentlich mit Fleisch. Aber Fleisch gab es heute nicht. Wenn einmal Fleisch gespendet wird, ist es den Kindern vorbehalten.

Uns hat es gut geschmeckt.

Die Köchin erzählte uns, daß sie noch Lebensmittelvorräte für drei Tage hat. Beinahe täglich bringen Anwohner Lebensmittelspenden mit Ihren Privatfahrzeugen, darunter Brot, Nudel, Kartoffeln, Zucker. Auch Spenden mit gut erhaltener Kleidung und Schuhen werden manchmal gebracht.

So leben die Menschen hier und sie hoffen, alles wird bestimmt wieder gut werden. Sie ahnen schon, daß es nicht so bald sein wird. Sie müssen einfach weiter leben, für die Kinder, für sich und für die Zukunft des Landes und ihren Anteil leisten, damit sie es besser haben.

Für die Menschen hier ist das eine unbeschreiblich schwere Situation, da keiner weiß, wie man sein Leben verbessern kann, weil das z. Zt. nicht in seiner Macht steht. Alle schauen nach Westen und hoffen auf Hilfe.

Wir haben uns entschieden, die Menschen, und besonders die Kinder, nach unseren Möglichkeiten zu unterstützen. Jede Spende zählt und lindert Not. Lebensmittel und Kleidung sind im Land reichlich vorhanden. Allein es fehlen den Menschen die Mittel zum Kauf. Gutes tun bedeutet auch zu helfen, daß es einer Familie besser geht.

Die Kinder haben ein Recht zu leben und zu träumen. Wir wollen den Kindern den Glauben an Wunder vermitteln und Ihnen zeigen, daß sie die Hoffnung niemals verlieren müssen.

Wir bedanken uns bei allen, die unsere Projekte unterstützen.

Natalya Pastukhova

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Wenn Sie unsere Projekte mit Geldspenden unterstützen wollen, steht Ihnen dafür das nachgenannte Konto zur Verfügung. Wir weisen aber hier ausdrücklich darauf hin, daß wir keine gemeinnützige Organisation sind, die von den Finanzbehörden anerkannte Spendenquittungen ausstellen können.

Bank: Sparda-Bank West eG

Kto.-Inhaber: Rolf Flöder

IBAN: DE08 3606 0591 0000 2469 00

BIC: GENODED1SPE

Verwendungszweck: Projekt Kinder-Ukraine